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Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Am 24. November 1290 gewährt Erzbischof Gerhard von Mainz allen Reumütigen, die die Burgkapelle in Marburg (capelle castri in Marpurg) zur Jahresfeier und an den jährlichen Festtagen ihrer Patrone Katharina und Georg zum Gebet aufsuchen oder ihr Unterstützung zukommen lassen, einen Ablass von 40 Tagen unbeschadet aller bisherigen erzbischöflichen und bischöflichen Indulgenzen zugunsten der Kapelle, die bestätigt und bekräftigt werden.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Gebet und Einkehr:

Zu Ehren der von ihm persönlich geweihten St. Katharinenkapelle im Marburger Schloss gewährt Bischof Christian von Samland am 1. Mai 1288 allen Gläubigen, die die Kapelle zur Jahrfeier der Weihe, an den Festen der heiligen Katharina und des heiligen Georg und in den Oktaven dieser Feste zum Gebet aufsuchen, für die Altäre der beiden Heiligen je einen Ablass von 40 Tagen für Verbrechen (criminalia) und von einem Jahr für lässliche Sünden (venialia).

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Bauunterhaltung:

In dem um 1580 angefertigten Verzeichnis sind u. a. auch die für verschiedene Baumaßnahmen an den Schlössern und Festungen in Oberhessen zwischen 1567 und 1579 aufgewendeten Mittel aufgelistet. Am Marburger Schloss wurden in diesem Zeitraum insgesamt 41.817 Gulden verbaut.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Fourierzettel des Herzogs Christoph von Württemberg vom 7. Januar 1566 für die Hochzeitsfeier seiner Tochter Sabina mit Landgraf Wilhelm (IV.) in Marburg. Die Unterbringung und Verköstigung der Brauteltern, ihres Gefolges und der hochadligen Gäste stellte eine große logistische Herausforderung dar. Der Württemberger zog in Begleitung der Braut und seiner Gemahlin sowie des Herzogs Eberhard von Württemberg mit zahlreichem Gefolge und 438 Pferden in Marburg ein.