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Von Rosenkötter , 24 Januar 2025
Neben einer Bewertung der Leistungen verlangt der NS-Staat auch nach der Ausbildung persönlicher Charaktereigenschaften. So legt die Schule für jede Schülerin ein Gutachten an, beschreibt aber auch die Klassengemeinschaft als Ganzes: Hervorgehen werden Aspekte wie "Kamerad- und Gemeinschaft", der Gesundheitszustand sowie die Bedeutung des Lernens für die weiblichen "schönen Eigenschaften".
Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

1. Zeigen Sie auf, worin - laut Gauleiter Weinrich und Landesjugendpfarrer Schäfer  - der "Kampf" sowie die Aufgabe der Jugend besteht.

 

2. Geben Sie wieder, wie "deutsch" im Text definiert wird. Wie muss sich ein "deutscher" Junge, wie ein "deutsches" Mädchen verhalten?

 

3. Erklären Sie, warum die Nationalsozialisten der Jugend eine große Bedeutung beimessen.

 

4. Beurteilen Sie die hier dargestellte Einheit von Kirche und Nationalsozialismus und setzen Sie sie in Bezug zum Aufbau der Hitlerjugend.

 

Von Gast (nicht überprüft) , 24 Januar 2025

Im Jahr 1927 hatte die Universität Marburg ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs am Ende der Weidenhäuser Brücke Richtung Rudolfsplatz errichten lassen. Die Marburger Ortsgruppe der NSDAP nutzte diesen Ort fortan für Demonstrationen. Das Foto der nationalsozialistischen "Totenehrung" wurde am 9. November 1927 aufgenommen, dem Tag des Hitlerputsches von 1923.

Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

Nach der Verhaftung der 32 politischen Gegner ist das Gefängnis in der Wilhelmstraße überbelegt. Der Gefängnisvorsteher führt in einem Schreiben an den Landrat Marburg genau auf, welche Häftlinge zur Zeit bei ihm untergebracht sind. Seine Bitte, für zukünftige Häftlinge andere Unterbringungen zu finden, macht deutlich, dass er davon ausgeht, dass es zu weiteren Verhaftungen kommen wird. Insgesamt beherbergt das Gefängnis also 91 Gefangene, von denen mehr als die Hälfte politsche Gefangene sind.

Transkription:

Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

Der Ausgang der Wahlen zum Reichstag (05.03.1933) fand seinen sichtbaren Ausdruck auch im Beschluss des Marburger Magistrats vom 08.03.1933, die schwarz-rot-goldene Flagge auf öffentlichen Gebäuden durch Hakenkreuz und/oder Schwarz-Weiß-Rot zu ersetzen. Die Ortskrankenkasse wehrte sich jedoch gegen die Beflaggung, da sie kein öffentliches Gebäude sei - anders als z.B. das Landratsamt - und erhielt dabei Unterstützung von Oberbürgermeister Müller.

Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

Ein Vergleich der Stadtpläne von 1931 und 1939 zeigt die Veränderungen, die die neuen Machthaber ab 1933 im Marburger Stadtbild verankert haben.

Arbeitsauftrag: 

Welche Veränderungen fallen Ihnen auf? Welche Straßen, Plätze und Gebäude wurden umbenannt? Recherchieren Sie die Bedeutung der neuen und ggf. auch der alten Namen.