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Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Johannes Preis, langjähriger Kastenmeister aus dem Kirchhainer Ortsteil Stausebach, berichtet zum Jahr 1654 in seiner Chronik: »In diesem Jahr seind im Aug[u]sti den 31. Tag drey Hexen aus Kirchhain zu Marpurg verbrend worden und zuvor schon eine im Junium, das ihrer 4 Hexen verbrenet worden, und die eine ist ein Königin unter den Hexen gewesen und das war eines Metzgers Fraw, der dicke Hapel genant. Haben erschröckliche Sachen bekand, das unglaublich wahr.«

Von Biallas Karl , 24 Januar 2025

Das „Gedenkblatt für die Angehörigen unserer gefallenen Helden“ wurde durch Wilhelm II. Anfang 1915 per Kabinettsorder beauftragt und durch den Grafiker Emil Doepler als Farblithografie ausgeführt. Der Monarch selbst wählte den Bibelspruch, der als Überschrift dient. Starb ein deutscher Soldat im Kriegseinsatz, wurde das Gedenkblatt den nächsten Angehörigen als Erinnerung und um den „Dank des Vaterlandes“ auszudrücken, zugesandt oder überbracht.

Von Biallas Karl , 24 Januar 2025

Der Hartmannswillerkopf (frz. Vieil Armand) ist eine Bergkuppe in den Südvogesen, die aufgrund ihrer strategischen Lage im Ersten Weltkrieg zwischen Deutschland und Frankreich besonders hart umkämpft war. Nach Beginn der Kämpfe um den Gipfel Ende 1914 wechselte die Bergkuppe im Verlauf des Krieges viermal den Besitzer. Ab 1916 fanden hauptsächlich Artilleriegefechte statt. Beide Seiten versuchten, ihre Stellungen zu halten. Am Hartmannswillerkopf, der später auch als „Berg des Todes“ oder „Menschenfresser“ bezeichnet wurde, ließen etwa 30.000 französische und deutsche Soldaten ihr Leben.

Von Biallas Karl , 24 Januar 2025

Das den „braven Kameraden der 3ten Armee“ gewidmete Bild des Deutschen Kaisers zeigt Wilhelm II. in Armeeuniform mit Pickelhaube im Feld, Ausdruck seiner Funktion als Oberster Kriegsherr des Deutschen Reiches. Zum Zeitpunkt der Entstehung des Bildes im Jahr 1916 hatte der angesichts der Komplexität des Kriegsgeschehens zunehmend überforderte Kaiser allerdings die relevanten militärischen Entscheidungen bereits weitgehend der Obersten Heeresleitung überlassen.

Von Biallas Karl , 24 Januar 2025

Analog zu den Entwicklungen in der benachbarten Provinz Hessen-Nassau wurde auch in dem von Preußen abhängigen Fürstentum Waldeck und Pyrmont in den ersten Novembertagen 1918 ein Arbeiter- und Soldatenrat gebildet, der die Kontrolle vor Ort übernahm. Nur zwei Tage nach Bildung des Rates, am 13. November 1918, wurde der letzte regierende Fürst, Friedrich zu Waldeck und Pyrmont (1865-1946), durch einen aus Kassel angereisten Vertreter des Zentralen Arbeiter- und Soldatenrats des Regierungsbezirks für abgesetzt erklärt.