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Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Leopold Löb Eichelberg hatte von 1812 bis 1819 das Gymnasium besucht und anschließend an der Marburger Universität bis 1824 ein Medizinstudium absolviert. In den Jahren 1825 und 1826 folgten Promotion und Staatsexamen. Als niedergelassener Arzt habilitierte er sich noch im Jahr der Promotion. Eine Professur erhielt er nicht.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Einen seltenen und wertvollen Einblick in die Geschäftstätigkeit von Viehhändlern im Main-Kinzig-Raum gewährt das Rechnungsbuch der Familie Ehrlich. 1856-1896 von verschiedenen Händen geführt, dürfte es mindestens zwei Generationen gedient haben. Ehrlichs handelten schwerpunktmäßig in Orten um Steinau an der Straße und Schlüchtern mit unterschiedlichen Rinderrassen und besaßen zahllose Kunden von Bürgermeistern, Bauern, Handwerkern bis zu Tagelöhnern.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025
Aufgrund der im Königreich Westphalen bestehenden Gewerbefreiheit konnten Landjuden ihre Waren in der Stadt feilbieten. Dörfliche Metzger nutzten dieses aus, doch war die Qualität des Fleisches anscheinend bedenklich. Zumindest suggeriert das die Eingabe der Marburger Metzger, welche jedoch vielleicht eher aus Konkurrenzgründen erfolgte. Das Fleisch der jüdischen Metzger wurde daraufhin zunächst kontrolliert, bevor sie es an einem eigenen Platz in der Rathaus-Schirne zum Kauf anbieten durften.
Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Diese städtische Bekanntmachung, welche an die umliegenden Städte und Gemeinden zur Kenntnisnahme geschickt wurde, zeigt, dass Vieh- und Krammärkte ohne die Teilnahme jüdischer Händler nicht attraktiv gewesen wären. Gleichzeitig schützte die Verlegung diie Juden vor geschäftlichem Schaden.

Transkription:

Bekanntmachung