Von Gast (nicht überprüft) , 24 Januar 2025

Ausstellungsraum 4 zeigt Dokumente aus den Ersatzhandakten der Staatsanwaltschaft zum Prozess gegen die Urheber der Kirchhainer "Judenaktion" im August 1951.

An den Marburger Oberstaatsanwalt Rahn war die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft mit der Vermutung herangetreten, die Marburger Justiz könne in die Vorgänge des Novemberpogroms 1938 im Vorfeld informiert gewesen sein, die gesamte "Aktion" damit gebilligt und gedeckt haben. Derartige Vermutungen konnte Rahn mit seinen Materialien für den Kirchhainer Fall aber nicht bestätigen (siehe Dok 91.1).

Die weiteren Dokumente erörtern eine mögliche Revision gegen das Urteil vom 14. August 1951 (siehe Dok 88.6.0).

 

MP

Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Ja
Legacy-ID
1223
Reihenfolge
91