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Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

1685 war eine Magd am Deutschen Haus des Diebstahls eines silbernen Löffels überführt worden, den sie an den Juden Abraham verkauft hatte, der daraufhin den Diebstahl angezeigt hatte. Zur Strafe sollte sie am Markttag auf dem Marktplatz an den Pranger gestellt werden. Wegen des Verbots seines Garnisonskommandanten weigerte sich der Gefangenenwärter, dies in die Tat umzusetzen. Die Marburger Regierung bat um die rechtlichen Mittel zur Durchsetzung. Tatsächlich wurde die Frau dann doch an den Pranger gestellt.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

III-3-a. Fragenkatalog für das Verhör
Der anklagende Fiskal entwickelte mit seiner Anklage einen Fragenkatalog, anhand dessen die Befragung erfolgte. Die Antworten wurden getrennt von den Fragen notiert, hier: Aufstellung der Fragen vom 4. Juni 1652.


III-3-b. Antworten aus dem Verhör
Antworten von Christine Morgen am 13. September 1652 unter Tortur. »Negat« bedeutet, dass sie mit »Nein« antwortete. Allerdings bekennt sie bei dieser Befragung ihre Beziehung zum Teufel.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Johannes Preis, langjähriger Kastenmeister aus dem Kirchhainer Ortsteil Stausebach, berichtet zum Jahr 1654 in seiner Chronik: »In diesem Jahr seind im Aug[u]sti den 31. Tag drey Hexen aus Kirchhain zu Marpurg verbrend worden und zuvor schon eine im Junium, das ihrer 4 Hexen verbrenet worden, und die eine ist ein Königin unter den Hexen gewesen und das war eines Metzgers Fraw, der dicke Hapel genant. Haben erschröckliche Sachen bekand, das unglaublich wahr.«