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Von von der Osten-… , 24 Januar 2025
Aufgrund der im Königreich Westphalen bestehenden Gewerbefreiheit konnten Landjuden ihre Waren in der Stadt feilbieten. Dörfliche Metzger nutzten dieses aus, doch war die Qualität des Fleisches anscheinend bedenklich. Zumindest suggeriert das die Eingabe der Marburger Metzger, welche jedoch vielleicht eher aus Konkurrenzgründen erfolgte. Das Fleisch der jüdischen Metzger wurde daraufhin zunächst kontrolliert, bevor sie es an einem eigenen Platz in der Rathaus-Schirne zum Kauf anbieten durften.
Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Diese städtische Bekanntmachung, welche an die umliegenden Städte und Gemeinden zur Kenntnisnahme geschickt wurde, zeigt, dass Vieh- und Krammärkte ohne die Teilnahme jüdischer Händler nicht attraktiv gewesen wären. Gleichzeitig schützte die Verlegung diie Juden vor geschäftlichem Schaden.

Transkription:

Bekanntmachung