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Von Rosenkötter , 24 Januar 2025
Nur zwei Tage später, nachdem das Regierungspräsidium Kassel anordnete, kommunistische Funktionäre zu verhaften, meldet Marburg am 28. März nach Kassel, dass 32 Personen im Landkreis in "Schutzhaft" genommen wurden.
Von Gast (nicht überprüft) , 24 Januar 2025
Die NSDAP-Zelle Dreihausen berichtet nach Marburg, wo sich der aus Dreihausen stammende Steinrichter Heinrich F. wegen politischer Tätigkeit in Schutzhaft befindet, dass sie hinsichtlich seiner Freilassung keine Bedenken habe. Sie weist allerdings darauf hin, dass dem Häftling klar gemacht werden müsse, dass er bei erneuter politischer Tätigkeit gegen den Staat mit seiner Widerverhaftung zu rechnen habe.
Von Gast (nicht überprüft) , 24 Januar 2025
In seinem Schreiben legt der Regierungspräsident Kassel die Ursachen für die erste Verhaftungswelle sowie die Gründe für nun mögliche Entlassungen dar. So erklärt er, dass die Verhaftungen notwendig waren, um die "öffentliche Sicherheit" gewährleisten zu können, denn im Zuge der "nationalen Erhebung" sei zu befürchten gewesen, dass die Kommunisten ihren "Unwillen" gewaltsam zum Ausdruck bringen. Nun aber könnten die vorsorglich Verhafteten wieder auf freien Fuß gesetzt werden, sofern keine weiteren Bedenken gegen sie bestünden.