Um verdächtige Personen unaufällig überwachen zu können, macht die Staatspolizeit Vorschläge, wie Briefe z.B. unter Wasserdampf geöffnet werden können.
Auch nach der Reichstagswahl vom 05.März geht der NS-Staat weiter gegen politische Gegner vor: Auf Anordnung des Berliner Innenministeriums vom 28. Februar im Zuge des Reichstagsbrands sollen kommunistische Funktionäre, deren Namen auf Wahllisten verzeichnet sind, verhaftet werden. Für Marburg kommt der Landwirt S. aus Groß-Seelheim in Frage; dieser soll in Haft genommmen und ins Polizeigefängnis nach Kassel gebracht werden.