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Von Neebe Dr. Reinhard , 24 Januar 2025

Burckhardt, Die Judenverfolgungen im Kurfürstentum Sachsen von 1536 an,  S. 593-598, mit Judenausschreibung des sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich, gegeben zu Wittenberg am 6. Mai 1543

Mandat zur Vertreibung der Juden aus Kursachsen binnen 14 Tagen, bis Trinitatis 1543, d.h. 20. Mai 1543.

 

Von Neebe Dr. Reinhard , 24 Januar 2025

Innsbrucker Judenprivileg Kaiser Karl V.  Der Kaiser bestätigt den Juden im Reich auf ihr Bitten ihre Rechte und Privilegien, Innsbruck, 18. Mai 1530

Graf Balthasar von Hanau am 6. August 1530 durch kaiserlichen Boten überbrachter und mit dem Original kollationierter Druck

Nachweis: Uta Löwenstein, Quellen zur Geschichte der Juden im Hessichen Staatsarchiv Marburg 1267-1600, Wiesbaden 1989, S. 261

Transkript:

Von Neebe Dr. Reinhard , 24 Januar 2025

Landgraf Philipp von Hessen richtet das vorliegende Schreiben an Martin Luther und teilt diesem seine Einschätzung von Luthers Schrift "Die Juden und ihre Lügen" mit.  Die Schrift sei Landgraf Philipp durch Dionysius Melander ("Dionisius Melander") und Johannes Lening ("Johannes Leningus"), später auch durch Philipp Melanchthon ("Philippus Melanthon") vorgelegt worden (Dokument X). Der Landgraf habe das Buch gelesen und für gut befunden, insbesondere vier Punkte in der Darstellung Luthers, "das[s] Christus komen sei".