Bei diesem Dokument handelt es sich um die in späterer Zeit angefertigte Zeit angefertigte Transkription jenes Briefes (Dokument X), den Landgraf Philipp von Hessen am 27. Januar 1543 an Martin Luther schreiben ließ.
Dieses Schreiben schickte der Reformator Philipp Melanchton zusammen mit Martin Luthers Schrift "Wider die Juden und ihre Lügen" am 17. Januar 1543 an Landgraf Philipp von Hessen. Der Landgraf lies die Schrift verlesen und teilte wenig später, am 27. Januar 1543, in einem weiteren Brief an Luther (Dokument X) seinen Eindruck der Inhalte von "Wider die Juden und ihre Lügen" mit.
Niemand wollt gleuben, was ich vom Tuercken schreib, bis das wirs nu mit so grossem iamer erfaren und so viel tausent menschen ynn so wenig tagen erwuerget und weg gefueret gesehen haben. (160) […]
Luther, Martin - An die Burgermeister und Ratherrn allerlei Städte in deutschen Landen, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen. 1524
Auf der "Homberger Synode" 1526 wird die Reformation in Hessen offiziell eingeführt und vor allem die Ausbildung der Knaben in den Schulen und an der neugegründeten Universität in Marburg organisiert.
Reformation der Kirchen Hessens auf den Grund des Wortes Gottes als der sichersten Richtschnur
angeordnet auf der Hochwürdigen durch den Gnädigsten Fürsten der Hessen, Philipp, unter eigener Beteiligung des Durchlauchtigen Fürsten am 20. Oktober 1526 zu Homberg abgehaltenen Synode.