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Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Der Frankenberger Schreiber des peinlichen Halsgerichts in Hessen-Marburg, Abraham Saur, verfasste eine Schrift, die sich weniger mit der Frage beschäftigte, ob es Hexen gebe oder nicht, sondern dass ihr Wirken meist auf Einbildung und Täuschung beruhe. Er unterstreicht seine Argumentation durch den Abdruck eines Geständnisses, zeitgenössisch »Urgicht«, einer am 25. Mai 1582 in Marburg hingerichteten Hexe, das alle Elemente der Hexentheorie enthält.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

1590 war in der Grafschaft Waldeck die Wasserprobe noch ein gängiges Mittel für die Urteilsfindung. Am 5. April 1590 wurde der Befehl erteilt, dass der Scharfrichter Meister Hans sich am nächsten Dienstag nach Waldeck begeben sollte, um bei »zwey der zauberei berüchtigter Personen […] Probe alhier uff die Eder« zu tun.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Das hier präsentierte Richtschwert stammt aus dem Depositum der Familie von Stockhausen zu Wülmersen, die vor allem Urkunden, Akten und Amtsbücher aus ihrem Besitz im Staatsarchiv deponierte. Die Waffe ist ein für das 16. Jahrhundert typisches Richtschwert des Solinger Klingenschmieds Johannes Wundes (1560–1610) mit der Gravierung: »IOHANNIS WVNDES«. Der Name ist eingebettet zwischen seiner Meistermarke und einem Reichsapfel.

Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

Platz der weißen Rose

von Juliane Gerlach

 

Wir befinden uns im Jahre 1942/1943: in der Zeit des Schreckens, der Angst und Ungewissheit

Doch trotz Krieg und NS-Zeit gab es mutige Widerstandsgruppen, die ihr Leben in Kauf nahmen, um für Wahrheit, Freiheit & Gerechtigkeit zu kämpfen

Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

Dietrich-Bonhoeffer-Straße

von Celine Wisker

 

Die Dietrich-Bonhoeffer-Straße befindet sich im Stadtwald in Marburg und wurde nach dem Theologen und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus Dietrich Bonhoeffer benannt. Dieser schrieb aus dem Gefängnis heraus Briefe unter dem Titel „Widerstand und Ergebung“ gegen die Nationalsozialisten, die zu den erfolgreichsten theologischen Werken des 20. Jahrhundert wurden. (Bild Nr. 1)

Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

Carl-von-Ossietzky Straße

von Nils Gischler

Die Carl-von-Ossietzky-Straße befindet sich im Marburger Stadtteil Stadtwald. Benannt wurde sie nach dem Publizisten, Freimaurer und Träger des Friedensnobelpreises Carl von Ossietzky (1889–1938); er starb an den Folgen der KZ-Haft. Unter den Nationalsozialisten verfasste er pazifistische, anti-monarchistische Artikel in seiner bekannt gewordenen Zeitschrift „Weltbühne“. (1)

 

Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

Friedrich-Ebert-Straße

von Christina Volke

Die Friedrich-Ebert-Straße liegt am Richtsberg und verbindet die Cappeler Straße mit der Sonnenblickallee. Nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde der Richtsberg ab 1963 bebaut. Die Bebauung begann mit der Friedrich-Ebert-Straße und dem Damaschkeweg am unteren Richtsberg. Benannt wurde die Friedrich-Ebert-Straße nach einem der wichtigsten Politiker der Weimarer Republik - Friedrich Ebert (1871-1925).

 

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