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Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Im Oktober 1906 gründeten zehn Studenten einen verbindungsähnlichen Verein für jüdische Studenten an der Universität Marburg. Die Mitgliedschaft in anderen Studentenverbindungen war Juden verwehrt. Die Studenten baten nun den damaligen Rektor, den Historiker Heinrich von Sybel, um Genehmigung. Diese wurde schließlich erteilt, obwohl es massive Widerstände dagegen gab.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Das Gutachten des Universitätsrichters und Landgerichtsdirektors Dr. jur. Theodor Jeß gibt ein beredtes Beispiel für die auch in der akademisch gebildeten „Mitte der Gesellschaft“ des Kaiserreichs gepflegten antisemitischen Stereotype.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Die Alphabetisierung der Juden auf dem Land und den ausgeprägten Sinn für Familiengeschichte und -tradition dokumentiert ein einzigartiges Dokument, das trotz der Shoa und der Ermordung seiner letzten Besitzer erhalten geblieben ist - eine von mehreren Generationen über die weibliche Linie und daher gleich in drei Familien aus Roth vererbte Bibel, die ein mit grobem Faden eingenähtes Doppelblatt handschriftlicher chronikalischer Notizen in Hebräisch, später in Deutsch enthält. Die Eintragungen beginnen mit dem Jahr 1803 und Enden 1921.