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Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Familie Löwenstein betrieb eine gut gehende Metzgerei in Fronhausen. Sie gehört zu den "Dorfjuden", denen im 19. Jahrhundert ein beachtlicher wirtschaftlicher Aufstieg gelang. Ausdruck dessen ist ihr 1881 traufseitig zur Straße errichtetes zweistöckiges Fachwerkhaus, die Front gegliedert durch einen Schmuckgiebel mit Balkon und verzierter Balustrade. Daneben steht noch heute das bescheidene Häuschen der Vorfahren mit der kleinen Metzgerei, von der das Ladenschild aus Holz stammt.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Im 20. Jahrhundert war Hermann Löwenstein in der Lage, dem Wohnhaus einen neuen Metzgerladen aus Backstein vorzubauen. Der Verkaufsraum war vornehm weiß gekachelt mit einem Schmuckband aus blauen Kacheln und ausgestattet mit einer Marmortheke.

Personen auf dem zweiten Bild (jeweils von links): Elisabeth Schneider, Bedienstete der Löwensteins, Sanni Katten, Verwandte aus Halsdorf. Vor dem Schaufenster Friedrich, der jüngere der beiden Söhne Hermann Löwensteins.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

In der seit 1980 produzierten Hörspielreihe erlebt die jugendliche Hexe Bibi Blocksberg Abenteuer, bei denen sie mit ihren zauberischen Fähigkeiten oft ihre Freunde aus einer Zwangslage retten kann. In dieser Episode finden sie ein Dinosaurier-Ei, in dem ein Embryo heranwächst. Das Ei beansprucht die alte Hexe Mania für sich, um daraus Hexenpulver zu machen.

Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Die Märchen der Brüder Grimm sind für das populäre Bild der Hexe, zumal der »bösen Hexe« maßgeblich verantwortlich: »Die Hexen haben rothe Augen und können nicht weit sehen, aber sie haben eine feine Witterung, wie die Thiere, und merkens wenn Menschen heran kommen.« Das Ende der Hexe in dem Märchen »Hänsel und Gretel« hingegen entspricht der bis dahin gängigen Rechtsauffassung: Sie endet im Feuertod, zwar im Ofen, aber: »die gottlose Hexe musste elendiglich verbrennen«.