Im Juli 1945 durch die Alliierten festgenommen, wurde Walter Schmidt zunächst in das Internierungslager Dachau gebracht, bevor ihm vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess gemacht wurde. Im Dezember 1946 lautete das Urteil lebenslange Zuchthausstrafe. Diese wurde im August 1947 durch das Oberlandesgericht Frankfurt in die Todesstrafe abgeändert. Später folgte die Rückführung auf eine lebenslängliche und schließlich eine zehnjährige Freiheitsstrafe, die Schmidt allerdings nicht in Gänze verbüßen musste. Befördert durch eine Unterschriftenkampagne seiner Eltern, wurde er begnadigt und kam 1953 aus dem Gefängnis frei. Schmidt war anschließend wieder als Arzt tätig und starb 1970 in Wiesbaden.
Archiv
Nummer
1660
Band
1660
Seite
6
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Fingerabdrücke des Häftlings Walter Schmidt
Datum bis: Jahr
1947
Legacy-ID
10212
Datum bis: Monat
19
Datum bis: Tag
47
Datum von: Jahr
1947
Datum von: Monat
19
Datum von: Tag
47
Einmaldatum
Ja
Nur Jahresangabe
Ja
Periode
Reihenfolge
4
Ungefähres Datum
Nein