Der fehlende direkte Zugang zu den ausländischen Kapitalmärkten nötigte das Deutsche Reich dazu, seinen Kreditbedarf weitgehend im Inland zu decken. Die Werbung wandte sich entsprechend an die eigene Bevölkerung. Zwischen 1914 und 1918 wurden insgesamt neun Kriegsanleihen aufgelegt, die 96,9 Milliarden Mark erbrachten. Die ausufernde Verschuldung bereitete den politisch Verantwortlichen kein Kopfzerbrechen, da man mit einem Sieg und mit der Kostenerstattung durch den Feind rechnete.