Mehr als 250.000 Menschen wurden unter dem Deckmantel der „Euthanasie“ ermordet. Nach Kriegsende wurde die Dimension dieses Verbrechens offenbar. Alliierte Truppen inspizierten die Anstalten und fanden dort Leichname ermordeter Patienten. Familienangehörige erstatteten Anzeige, um die tatsächlichen Todesumstände der Opfer aufklären zu lassen. Die Strafverfolgung der Täter erwies sich indes als schwierig: Beschuldigte tauchten unter, beweisfähige Akten waren vielfach vernichtet worden. Unter Ägide der alliierten Militärgerichtsbarkeit fand 1946-1947 der „Nürnberger Ärzteprozess“ statt. Zu den 23 Angeklagten gehörten mit Hitlers Reichskommissar für das Sanitäts- und Gesundheitswesen, Karl Brandt, sowie dem Oberdienstleiter in der „Kanzlei des Führers“, Viktor Brack, zwei Hauptverantwortliche für Planung und Durchführung der „Euthanasie“-Morde.
Archiv
Nummer
48a
Band
48a
Seite
0
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
„Nicht Ärzte, sondern Bestien. Beginn in Nürnberg – Verhandlungen in Frankfurt“, Kasseler Zeitung, 11. Dezember 1946
Datum bis: Jahr
1946
Legacy-ID
10209
Datum bis: Monat
12
Datum bis: Tag
11
Datum von: Jahr
1946
Datum von: Monat
12
Datum von: Tag
11
Einmaldatum
Ja
Institution-Autor
Kasseler Zeitung
Nur Jahresangabe
Nein
Periode
Reihenfolge
1
Ungefähres Datum
Nein