Gedrucktes Exemplar des Wormser Landfriedens von 1495
Im Wormser Reichsabschied von 1495 kulminierte die weltliche Landfriedensgesetzgebung des Spätmittelalters. Der sog. „ewige Landfriede“ verhängte ein absolutes Fehdeverbot und bedrohte die gewaltsame Selbsthilfe mit der Reichsacht. Da sich das eingewurzelte Konfliktverhalten nicht durch einen Federstrich beseitigen ließen, musste das Fehdeverbot auch in den Reichsabschieden des 16. Jahrhunderts wiederholt eingeschärft werden.