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Von Siekmann Christian , 24 Januar 2025

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Bericht an G. RJM  in Berlin W8, …

Durch S.H.G Stle in Kassel (2 Stücke)

Betr. Brand der Synagoge in Marburg a.L.

Fernmündliche Ausführung vom 10.11.1938

Am 10.11.38 gegen 6 Uhr morgens erhielt die Ortspolizeibehörde in Marburg durch den Synagogendiener der Jüdischen Kultusgemeinde Marburg a.L. die Mitteilung, daß in dem Gebäude Universitätsstraße 11, der Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde, ein Brand ausgebrochen sei.

Von Neebe Dr. Reinhard , 24 Januar 2025

Zahlenmäßige Aufstellung der im das KL Buchenwald inhaftierten "Aktionsjuden" 10. November 1938 - 3. Januar 1939 mit Verzeichnis der Zu- und Abgänge. Die Gesamtzahl der in Buchenwald im Rahmen "Judenaktion vom 10.11.1938" inhafteirten Juden betrrug 9845 Personen, am 03. 01.1939 waren noch 1534 Personen in Haft.

Von Gast (nicht überprüft) , 24 Januar 2025
Der Polizeipräsident von Kassel beklagt die sich häufenden Fälle von haltlosen Verleumdungen durch Angehörige der NSDAP, besonders der SA und SS. Von seiner Behörde erwarte man die sofortige Einweisung in das KZ Breitenau, ohne dass den Beklagten ihre angeblich staatsfeindlichen Äußerungen oder Taten bewiesen werden konnten. Pfeffer führt als Ursache dieser Denunziationen persönliche Gründe an und legt deshalb fest, dass die Ankläger weiterer Verleumdungen in Zukunft statt der Angeklagten selbst verhaftet werden könnten.
Von Rosenkötter , 24 Januar 2025
Der Regierungspräsident Kassel gibt u.a. dem Oberbürgermeister Marburgs als Ortspolizeibehörde den Grund und die Durchführungsbestimmungen des Boykottaufrufs der NSDAP bekannt: Aufgrund angeblicher "Greuelpropaganda" im Ausland werden sich am 1. April "Aktionskomitees" bilden, die Kunden am Betreten jüdischer Geschäfte hindern sollen.