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Von Müller Roland , 24 Januar 2025

In zwei Artikeln beschäftigt sich das satirische Wochenblatt "Die Hornisse. Zeitung für hessische Biedermeier" mit dem kurhessischen Steuerstreit. Friedrich Wilhelm I. wird vorgeworfen, sich mit einem Verbrecher, nämlich seinem Regierungschef Hassenpflug, zu umgeben. Hintergrund der Anspielung ist eine erstinstanzliche Verurteilung wegen Urkundenfälschung und Veruntreuung von Staatsgeldern im Zusammenhang seiner vorangegangenen Tätigkeit in Greifswald.

Von Müller Roland , 24 Januar 2025

Der Kurfürst begründet, weshalb er um Truppen des Deutschen Bundes bitten musste, die nunmehr in Kurhessen einmarschieren: die verfassungswidrige Steuerverweigerung der Ständeversammlung und die "Renitenz Unserer Behörden, durch welche auch eine große Zahl Unseres Offizier-Corps sich beirren ließ". Er verspricht, von seinen treuen Untertanen jeden Nachteil möglichst abzuwenden. Diese dezente Drohung an die untreuen Untertanen machte er alsbald wahr.

Von Müller Roland , 24 Januar 2025

Der von gemäßigten Demokraten gegründete Verein für Volksrechte veröffentlichte im Mai 1849 Wahlprüfsteine für die Wahlen zum kurhessischen Landtag. Dazu gehörte auch die Reform des neuen kurhessischen Wahlgesetzes: Beschränkungen der Wahlberechtigung sowie das Vorrecht der Höchstbesteuerten sollten fallen.