Von Biallas Karl , 24 Januar 2025

Der in Opposition zur SPD gegründete Spartakusbund war eine Organisation marxistischer Sozialisten unter Führung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts. Er strebte eine Räterepublik auf Basis der „Herrschaft des Proletariats“ an.

Zwar bestanden in Bayern und einigen Großstädten wie Bremen und Mannheim im Jahr 1919 zeitweilig Rätesysteme, reichsweit aber konnte sich das Vorhaben nicht durchsetzen, sondern stand hinter dem Gegenentwurf einer parlamentarischen Demokratie zurück. Im Regierungsbezirk Kassel war die überwiegende Mehrheit der seit November 1918 entstandenen Räte ebenfalls politisch gemäßigt und orientierte sich an den Vorgaben des von den Mehrheitssozialdemokraten dominierten Rates der Volksbeauftragten bzw. der Reichsregierung. Arbeiter- und Soldatenräte, die mehrheitlich den Positionen der USPD zuneigten oder von spartakistischen Ideen beeinflusst waren, gab es vereinzelt jedoch auch, so etwa in den im Süden des Bezirks gelegenen Städten Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern.

Archiv
Nummer
7568
Band
7568
Seite
0
Im Menü
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Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Flugzettel des Spartakusbundes
Datum bis: Jahr
1919
Legacy-ID
10972
Datum bis: Monat
00
Datum bis: Tag
00
Datum von: Jahr
1918
Datum von: Monat
00
Datum von: Tag
00
Einmaldatum
Nein
Nur Jahresangabe
Ja
Ohne Datum
Nein
Reihenfolge
11
Ungefähres Datum
Nein