Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

1925 in Berlin gegründet, verstand sich der Deutsche Bund für Volksaufartung und Erbkunde als Interessengruppe der Eugenik. In organisatorischer Hinsicht war er eng mit dem Reichsbund der Standesbeamten verquickt. Der Bund zielte auf die „Erhaltung und Mehrung des im deutschen Volke vorhandenen wertvollen körperlichen und geistigen Erbgutes“ ab. Sein Appell lautete: „Gibst du schlechtes Erbgut weiter, versündigst du dich gegen deine Kinder und dein Volk, und ebenso verderblich handelst du, wenn du wertvolles Erbgut besitzt, ohne es weiterzugeben.“ Von den staatlichen Stellen erhielt die Vereinigung breite Unterstützung für ihre Positionen.

Archiv
Nummer
5960
Band
5960
Seite
5
Im Menü
Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Flugblatt "Was will der Deutsche Bund für Volksaufartung und Erbkunde?"
Legacy-ID
10184
Datum von: Jahr
1926
Datum von: Monat
19
Datum von: Tag
26
Einmaldatum
Nein
Institution-Autor
Deutscher Bund für Volksaufartung und Erbkunde
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
5
Ungefähres Datum
Ja