Die Staatlichen Gesundheitsämter der Landkreise hatten nach Inkrafttreten des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ unter dem Schlagwort „Statistik der Erb- und Rassenpflege“ regelmäßig an die ihnen vorgesetzten Stellen zu berichten. Hinter den minutiös erhobenen Zahlen über die durchgeführten Sterilisationen verbarg sich in jedem Einzelfall menschliches Leid, das die Nüchternheit der Berichte nur erahnen lässt. Zwischen 1934 und 1945 wurden auf dem Gebiet des Deutschen Reiches nebst den nach 1937 annektierten Gebieten rund 400.000 Menschen zwangssterilisiert. Etwa 5.000 bis 6.000 Frauen und 600 Männer verloren infolge des Eingriffs ihr Leben.
Archiv
Nummer
8464
Band
8464
Seite
0
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Jahresbericht über die Durchführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses des Staatlichen Gesundheitsamtes des Landkreises Ziegenhain, 15. Januar 1937
Datum bis: Jahr
1937
Legacy-ID
10192
Datum bis: Monat
01
Datum bis: Tag
15
Datum von: Jahr
1937
Datum von: Monat
01
Datum von: Tag
15
Einmaldatum
Ja
Institution-Autor
Staatliches Gesundheitsamt des Landkreises Ziegenhain
Nur Jahresangabe
Nein
Periode
Reihenfolge
6
Ungefähres Datum
Nein