Von Rosenkötter , 24 Januar 2025

Die Gedenkstätte Hadamar befindet sich im Hauptgebäude der ehemaligen Landesheilanstalt Hadamar. Sie erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen und versteht sich als Ort des Gedenkens, der historischen Aufklärung und politischen Bildungsarbeit.

Zu der Gedenkstätte gehören die noch erhaltenen Kellerräume mit der ehemaligen Gaskammer und einem wieder freigelegten Krematoriumsofen, der ehemalige Anstaltsfriedhof sowie die „T 4“-Busgarage, die 2006 restauriert und in die Nähe des Originalstandorts versetzt wurde. Sie ist heute die einzig erhaltene Busgarage der ehemaligen Gasmordanstalten und damit ein wichtiges Zeugnis der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen.

Gedenkstätte Hadamar, Rückansicht mit „T 4“-Busgarage, 2010

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die „T 4“-Garage jahrzehntelang als Scheune des zur Anstalt gehörenden Hofgutes genutzt und drohte schließlich einzustürzen. 2006 wurde sie restauriert, in die Nähe des Originalstandorts versetzt und in die Gedenkstätte integriert. Sie ist heute die einzig erhaltene Busgarage der ehemaligen Gasmordanstalten und damit ein wichtiges Zeugnis der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen.

Seite
0
Bestand/Signatur
Foto Gedenkstätte Hadamar
Im Menü
Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Gedenkstätte Hadamar auf dem Gelände des heutigen psychiatrischen Zentrums, 2010
Datum bis: Jahr
2010
Legacy-ID
10229
Datum bis: Monat
20
Datum bis: Tag
10
Datum von: Jahr
2010
Datum von: Monat
20
Datum von: Tag
10
Einmaldatum
Ja
Institution-Autor
Gedenkstätte Hadamar
Nur Jahresangabe
Ja
Reihenfolge
14
Ungefähres Datum
Nein