Die Akte 180 Fritzlar 2751 beinhaltet Dokumente aus der Korrespondenz des Landrats in Fritzlar von Oktober 1937 bis Oktober 1938. Inhalt dieser Akte ist die Verfolgung jüdischer Bürger.
Diese äußert sich beispielsweise durch die "Bestallung" von Gemeindeältesten und die penible Kassenprüfung der Gemeinderechnungen durch die Behörden [Dokument 3] [Dokument 7] . Die von gleichgeschalteten oder parteizugehörigen Institutionen maßgeblich gelenkten Verkäufe von Immobilien und Grundstücken verdeutlichen das Ausmaß der systematischen Verfolgung, welche letztendlich nicht nur jüdische Personen sondern auch politisch unangepasste betraf [Dokument 9] .
Bearbeitet von Jan Hendrik Höltje