Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Fluchtversuche

Die Präfektur zu Marburg informiert den dortigen Pfarrer Breidenstein und den Gefangenenaufseher Pfeifer am 3. Juni 1810 über das Verbot, Strafgefangene zum Gottesdienst in die Kirchen zu führen. Stattdessen sollen die Andachten künftig innerhalb des Schlossgefängnisses in Gegenwart der Wache und des Stockmeisters abgehalten werden. Während der Kirchgänge kam es immer wieder zu Fluchtversuchen. Am 3. Juni 1810 flohen drei Gefangene aus dem Schloss, während der Stockmeister mit den übrigen in der Kirche war. Der Fluchtversuch hatte fatale Folgen: Durch eine von der Schildwache auf einen Gefangenen abgeschossene Kugel, welche einen derselben wirklich getödet hat, [wurde] die Frau des Stockmeisters lebensgefährlich verwundet.

Archiv
Nummer
126
Band
126
Seite
0
Im Menü
Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Verlegung des Gottesdienstes in das Gefängnis aufgrund von Fluchtversuchen bei den Gottesdiensten
Datum bis: Jahr
1810
Legacy-ID
10702
Datum bis: Monat
06
Datum bis: Tag
03
Datum von: Jahr
1810
Datum von: Monat
06
Datum von: Tag
03
Einmaldatum
Ja
Nur Jahresangabe
Nein
Ohne Datum
Nein
Reihenfolge
7
Ungefähres Datum
Nein