Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Kriegsschauplatz Marburg:

Die gescheiterte Belagerung der Festung im Dreißigjährigen Krieg (1647)

Kaiser Ferdinand III. informiert den Kölner Kurfürsten Ferdinand von Bayern am 14. Januar 1648 in einem abgefangenen und kopierten Schreiben aus Prag über die Abordnung des im Westfälischen Kreis stehenden Feldmarschalls Grafen von Lamboy zur kaiserlichen Armee in Hessen. Dort soll er Feldmarschall Graf Peter Melander v. Holzappel ersetzen, der während der Belagerung der Festung Marburg verletzt wurde. Ein vom Marburger Schloss abgefeuerter Kanonenschuss auf die in der Vorstadt stehenden kaiserlichen Truppen, so der Kaiser, habe einer Schildwache den Kopf dergestalt weckhgenommen, daß ein Stuckh oder Splitter von der Hirnschal Ihme Veldtmarschallen ins Gesicht gesprungen, und gar hart die Pulsader verlezt hat, daß die Medici und Barbierer zweifeln, ob Er so bald wider auß Ihrer Chur khommen und seinen obligenden Veldtdienst wohl werde abwarten khönnen (Auszug).

Archiv
Nummer
1617
Band
1617
Seite
0
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Kurztitel
Kaiser Ferdinand III. an den Kölner Kurfürsten Ferdinand von Bayern über den Austausch eines verletzten Feldmarschalls bei der Belagerung von Marburg während des 30-jährigen Krieges
Datum bis: Jahr
1647
Legacy-ID
10684
Datum bis: Monat
00
Datum bis: Tag
00
Datum von: Jahr
1647
Datum von: Monat
00
Datum von: Tag
00
Einmaldatum
Ja
Nur Jahresangabe
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Ohne Datum
Nein
Reihenfolge
8
Ungefähres Datum
Nein