Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Die sog. „Declaratio Ferdinandea“ vom 24. September 1555 sicherte die Bekenntnisfreiheit der landsässigen evangelischen Ritter und Städte in den geistlichen Territorien. Mit diesem Zugeständnis versuchte König Ferdinand I., der die Verhandlungen auf dem Augsburger Reichstag stellvertretend für seinen Bruder Karl V. führte, den Protestanten den im Religionsfrieden enthaltenen „Geistlichen Vorbehalt“ schmackhaft zu machen. Die umstrittene Bestimmung sah vor, dass geistliche Fürstentümer nicht zum Protestantismus übertreten durften. Da die „Declaratio“ nicht in den Reichsabschied aufgenommen wurde, hielten die Katholiken sie für reichsrechtlich ungültig.

Archiv
Nummer
1381
Band
1381
Seite
0
Im Menü
Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Declaratio Ferdinandea
Datum bis: Jahr
1555
Legacy-ID
10770
Datum bis: Monat
09
Datum bis: Tag
24
Datum von: Jahr
1555
Datum von: Monat
09
Datum von: Tag
24
Einmaldatum
Ja
Nur Jahresangabe
Nein
Ohne Datum
Nein
Reihenfolge
4
Ungefähres Datum
Nein