Im Gefolge des Versailler Vertrages sollte in mehreren deutschen Gebieten durch Volksabstimmungen über deren weitere Zugehörigkeit zum Reich entschieden werden. In Preußen führte vor allem die in großen Teilen Oberschlesiens und einem Teil von Niederschlesien vorgesehene Volksabstimmung zu einer beispiellosen Mobilisierung. Nachdem am 20. März 1921 59,6 % für den Verbleib bei Deutschland, 40,4 % für die Angliederung an Polen gestimmt hatten, entschied die Botschafterkonferenz in Paris am 20. Oktober 1921, dass das Gebiet entsprechend dem Wahlergebnis aufzuteilen sei. Der vorwiegend agrarisch geprägte Westen Oberschlesiens blieb deutsch, während der Osten mit den industriellen Zentren um Kattowitz an Polen fiel.
Archiv
Nummer
4006
Band
4006
Seite
0
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Aufruf zur Volksabstimmung in Oberschlesien
Datum bis: Jahr
1920
Legacy-ID
10800
Datum bis: Monat
02
Datum bis: Tag
00
Datum von: Jahr
1920
Datum von: Monat
02
Datum von: Tag
00
Einmaldatum
Ja
Nur Jahresangabe
Nein
Ohne Datum
Nein
Periode
Reihenfolge
4
Ungefähres Datum
Nein