Von von der Osten-… , 24 Januar 2025

Der Frankenberger Advokat und Prokurator am Hofgericht in Marburg, ab 1585 Schreiber des peinlichen Halsgerichts in Hessen-Marburg, Abraham Saur, verfasste eine Schrift, die sich weniger mit der Frage beschäftigte, ob es Hexen gebe oder nicht, sondern ob ihr Wirken real sei, da es meist auf Einbildung und Täuschung beruhe. Diese gingen auf den Einfluss des Teufels auf die Menschen zurück, der aber nur mithilfe Gottes wirken könne. Gott erlaube ihm dies möglicherweise aus drei Gründen: er wolle die Gläubigen prüfen, die Bösen strafen oder insgesamt die Christen durch bedrohliche Ereignisse zu mehr Gottesfurcht anhalten. Tatsächlich spricht sich Saur für ein Vorgehen gegen die Hexen auch mittels der Folter aus, um die Geständnisse ihrer Taten zu erlangen.

Archiv
Nummer
2961
Band
2961
Seite
0
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Kurztitel
Abraham Saur: Ein kurtze treuwe Warnung Anzeige vnd Vnderricht: ob auch zu dieser vnser zeit vnter vns Christen Hexen, Zäuberer vnd Vnholden vorhanden: vnd was sie außrichten können, Frankfurt 1582.
Datum bis: Jahr
1582
Legacy-ID
10836
Datum bis: Monat
00
Datum bis: Tag
00
Datum von: Jahr
1582
Datum von: Monat
00
Datum von: Tag
00
Einmaldatum
Ja
Nur Jahresangabe
Ja
Ohne Datum
Nein
Reihenfolge
5
Ungefähres Datum
Nein