Wegen angeblicher „Geisteskrankheit“ wurde Ernst P. Anfang 1943 in die Heilanstalt Warstein (Westfalen) eingewiesen und von dort im selben Jahr nach Weilmünster verbracht. Im September 1943 schildert er in einem Brief an seine Mutter die dortigen Zustände: „Wir wurden nicht wegen der Flieger verlegt, sondern damit man uns in dieser wenig bevölkerten Gegend unauffällig verhungern lassen kann. Von den Warsteinern, die mit mir auf diese Siechenstation kamen, leben nur noch wenige. Die Menschen magern hier zum Skelett ab und sterben wie die Fliegen. Wöchentlich sterben rund 30 Personen.
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