Von Engbring-Roman… , 24 Januar 2025
Dokument 77: KLEINES SIEGEL DER MEDIZINISCHEN FAKULTÄT 1734
Ovale Siegelplatte, Messing, auf Eisengriff montiert
Sammlungen 5 Siegelstempel IA Nr. 63

KLEINES SIEGEL DER JURISTISCHEN FAKULTÄT



Ovale Siegelplatte, Messing, auf Eisengriff montiert, 33:30 mm, 1734.
Im Siegelfeld Brustbild des Kaisers Justinian auf einer Wolke über den Buchstaben A(dolphus) A(bbas) P(rinceps) F(uldensis) und dem mit Fürstenhut gekrönten Wappen Fürstabt Adolphs. Umschrift: S(IGILLUM) MINUS) FACULT(ATIS) IURID(ICAE) FULD(ENSIS) MDCCXXXIV.
Sammlungen 5 Siegelstempel IA Nr. 63.
Lit.: Polley [wie zu Nr. 52], S. 53 Nr. 64.

An wenigsten Ausstrahlungskraft besaß die Juristische Fakultät der Adolphs-Universität. Sie wirkte auch als Spruchkollegium, ohne damit im Vergleich zu anderen Universitäten merkliches Ansehen zu erlangen. Die Rechtsprofessoren, die überwiegend auch in der Landesverwaltung tätig waren, waren mehr Praktiker als Wissenschaftler und bildeten kaum mehr als den Fuldaer Staatsdienernachwuchs aus. Literarisch sind sie nicht hervorgetreten und haben deshalb in der gelehrten Welt auch keine Spuren hinterlassen. Das maßgebliche Schrifttum über die fuldischen Rechtsverhältnisse („Sistem aller fuldischen Privatrechte“ und „Entwurf der fuldischen Gerichtsverfassung“) lieferte der Hofrat und domkapitularische Syndikus Eugen Thomas (1758-1813), der an der Universität Fulda im Dezember 1781 zum Lizentiaten der Rechte promoviert worden war. R.P.

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Bestand/Signatur
Sammlungen 5 Siegelstempel IA Nr. 63.
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Kurztitel
Kleines Siegel der Juristischen Fakultät der Universität in Fulda, 1734
Datum bis: Jahr
1734
Legacy-ID
3551
Datum bis: Monat
12
Datum bis: Tag
31
Datum von: Jahr
1734
Datum von: Monat
01
Datum von: Tag
01
Institution-Autor
Universität Fulda
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
0
Ungefähres Datum
Nein