Von Berressem Ben , 24 Januar 2025

1918

14.8.    Kronratssitzung: General Ludendorff (OHL) gibt zu, daß der Krieg militä­risch nicht mehr zu gewinnen ist 3.10.­

9.11.    Prinz Max von Baden Reichskanzler

3.10.    Erstes deutsches Waffenstillstandsgesuch auf Verlangen 28.10. Parlamentarisierung des Reiches

3.11.    Matrosenaufstand in Kiel

9.11.    Abdankung des Kaisers und Ausrufung der Republik. Prinz Max von Baden überträgt Friedrich Ebert (SPD) das  Amt des Reichskanzlers

10.11.  Bündnis OHL-Ebert zur Verhinderung des „terroristischen Bolsche­wismus"

11.11.  Unterzeichnung des Waffenstillstands in Compitigne

15.11. Abkommen zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften (ZAG)

16.12.-
20.12.
  Reichskongreß der Arbeiter- und Soldatenräte in Berlin 30.12. Gründung der KPD

 

1919

5.1.-­
12.1.
    Spartakusaufstand in Berlin

15.1.    Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

19.1.    Wahlen zur Nationalversammlung. Eröffnung am 6.2. in Weimar

11.2.    Nationalversammlung wählt Ebert zum Reichspräsidenten

28.6.    Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages

11.8.    Unterzeichnung der Weimarer Reichsverfassung

 

1920

13.3.-  Kapp-Putsch: Scheitert am Widerstand der Beamtenschaft und der
17.3.   Gewerkschaften

 

1921

5.5.      Londoner Ultimatum der Ententemächte: Festsetzung der Reparations­forderung auf 132 Milliarden Goldmark

11.5.    Annahme des alliierten Ultimatums durch die Reichsregierung. Beginn der sog. „Erfüllungspolitik"

26.8.    Ermordung von Matthias Erzberger durch Angehörige der rechtsradi­kalen „Organisation Consul"

 

1922

16.4.    Vertrag von Rapallo: Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der Sowjetunion und beiderseitiger Verzicht auf Kriegsentschädigung

24.6.    Außenminister Watther Rathenau ermordet

August  Beginn der beschleunigten Inflation

28.10.  Mussolinis „Marsch auf Rom" (Vorbild für Hitlers Münchener Putsch)

 

1923

11.1.    Besetzung des Ruhrgebietes durch französische und belgische Trup­
pen wegen geringfügiger Rückstände in den Reparationslieferungen

Aug.-­
Nov. 
   Höhepunkt der Inflation

13.8.    Gustav Stresemann Reichskanzler, ab 30.11. Außenminister (bis 1929)

26.9.    Abbruch des „passiven Widerstandes" im „Ruhrkampf" 8./9.11. Hitler-Ludendorff-Putsch in München scheitert

15.11.  Ausgabe der Rentenmark. Ende der Inflation

8.12.    Unterzeichnung des Freundschafts-, Handels- und Konsularvertrages
mit den USA (ratifiziert am 17. 8.1925)

 

1924

1.4.      Hitler zu 5 Jahren Festungshaft verurteilt. In Landsberg schreibt er„Mein
Kampf"

16.7.-   Londoner Konferenz: Annahme des Dawes-Plans. Festsetzung der jähr
­16,8.    lichen deutschen Reparationsleistungen auf 2,5 Milliarden

29.8.    Annahme der Dawes-Gesetze im Reichstag. Beginn der relativen Stabilisierung

 

1925

24.2.    Neugründung der NSDAP nach Hitlers vorzeitiger Freilassung

28.2.    Tod des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert

26.4.    von Hindenburg wird im 2. Wahlgang zum Reichspräsidenten gewählt

5.10.-   Konferenz von Locarno: Unverletzlichkeit der Westgrenze Deutschlands
16.10. garantiert und gegenseitiger Gewaltverzicht

 

1926

8.9.      Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund beschlossen

 

1927

16.7.    Arbeitslosenversicherung durch Reichsgesetz geregelt. Einführung der allgemeinen Versicherungspflicht

 

1928

28.6.-
27.3.30
­ Kabinett Hermann Müller: Große Koalition von SPD, Z, DDP und DVP

 

1929

6.8.-     1.HaagerKonferenzüberdenYoung-PIan:Herabsetzungderdeutschen
31.8.     Jahreszahlungen auf durchschnittlich 660 Millionen

3.10. Tod von Reichsaußenminister Gustav Stresemann

24.10. „Schwarzer Freitag" an der New Yorker Börse. Beginn der Weltwirtschaftskrise

22.12. Volksentscheid gegen den „Young-Plan" scheitert. Nur 13,8% stimmen für das „Gesetz gegen die Versklavung des deutschen Volkes"

 

1930

15.1.    Weisungen Hindenburgs für ein Präsidialkabinett

12.3.    Annahme des Young-Plans im Reichstag

27.3.    Rücktritt des Kabinetts Hermann Müller: Ende der Großen Koalition we­gen Meinungsverschiedenheiten über die Arbeitslosenversicherung


30.3.-  Minderheitskabinett Heinrich Brüning. Regierung stützt sich auf 30.5.32 „Vertrauen" des Reichspräsidenten
30.6.    Vorzeitige Räumung des Rheinlandes durch französische Truppen

18.7.    Beschluß des Reichstags auf Aufhebung der 1. Notverordnung zur Deckung des Reichsetats nach Art. 48. Daraufhin Auflösung des Reichstags nach Art. 25 durch den Reichspräsidenten

14.9.    Reichstagswahl: NSDAP von 12 auf 107 Mandate, fortan Tolerierung des Präsidialkabinetts Brüning durch SPD und bürgerliche Parteien

 

1931

6.7.      Plan des amerik. Präsidenten Hoover vom 20.6.31 tritt in Kraft: Aufschub für alle Reparations- und Kriegsschuldenzahlungen für ein Jahr

13.7.    Zusammenbruch des deutschen Kredits. Schließung aller Banken, Sparkassen und Börsen bis zum 15.7.

11.10.  Tagung der „Harzburger Front". Kampfansage von NSDAP, DNVP und Stahlhelm gegen die Brüning-Regierung und das Weimarer „System"

 

1932

26.1.    Rede Hitlers im Düsseldorfer Industrieclub

10.4.   Hindenburg wird im 2. Wahlgang erneut zum Reichspräsidenten gewählt (53,0%, Hitler erhält 36,8% und unterliegt)

13.4.     Verbot der SA und SS durch Notverordnung des Reichspräsidenten

30.5.     Hindenburg entzieht Brüning das Vertrauen. Rücktrittdes Kabinetts Brü­ning

1.6.-     Präsidialregierung von Papen. Das„Kabinett der Barone" sucht die Tole-­
2. 12.    rierung durch DNVP und NSDAP

4.6.       Auflösung des Reichtags nach Art. 25 durch den Reichspräsidenten

16.6.-    Reparationskonferenz von Lausanne.  Einigung über die endgültige Ein­-
9.7.        stellung aller Reparationszahlungen

20.7.     Staatsstreich von Papens gegen Preußen. Absetzung der Regierung Braun-Severing (SPD) und Verhängung des militärischen Ausnahme­zustandes

31.7.    Reichstagswahlen. Die NSDAP erreicht 37,4 % der Stimmen

13.8.    Hindenburg verweigert Hitler die Kanzlerschaft. Die NSDAP kündigt daraufhin die Tolerierung des Papen-Kabinetts auf

12.9.    Mißtrauensvotum des Reichstags gegen von Papen und erneute Auf­lösung des Parlaments nach Art. 25

6.11.    Reichstagswahlen. Die NSDAP fällt zurück auf 33,1

19.11. Eingabe von Vertretern aus Großlandwirtschaft, Industrie und Handel an Hindenburg für die Berufung Hitlers zum Reichskanzler

3.12.-    Präsidialkabinettvon Schleicher: Versuch einerQuerfrontvon Teilen der
28.1.33 NSDAP bis zur SPD und den Gewerkschaften

8.12.      Krise der NSDAP nach Rücktritt des Reichsorganisationsleiters Gregor Strasser

 

1933


4.1.      Besprechung von Papen-Hitler im Hause des Kölner Bankiers von Schroeder: „Geburtsstunde" des Dritten Reiches

11.1.    Bruch zwischen Reichslandbund und der Reg. v. Schleicher

15.1.    Wahlsieg der NSDAP bei der Landtagswahl in Lippe

28.1.   Rücktritt des Kabinetts von Schleicher nach Verweigerung des Auf­lösungsdekrets durch Hindenburg

30.1.    Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler

 

Im Menü
Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
ZEITTAFEL WEIMARER REPUBLIK 1918-1933
Datum bis: Jahr
1933
Legacy-ID
3729
Datum bis: Monat
01
Datum bis: Tag
30
Datum von: Jahr
1918
Datum von: Monat
08
Datum von: Tag
14
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
1
Ungefähres Datum
Nein