Wie schon 1935 in einem Rundschreiben der Kasseler Staatspolizeistelle angekündigt, sollte eine zentrale Judenkartei angelegt werden. Im Jahr 1935 wurden zunächst nur die in Verbänden zusammengeschlossenen Juden erfasst. (siehe Die Zentrale Judenkartei 1935)
Im Oktober 1939 ersuchte die Geheime Staatspolizei Kassel die Landräte des Regierungsbezirkes sämtliche in Deutschland befindliche Juden in Listen zu erfassen. (Dokument 1)