Von Rack Katrin , 24 Januar 2025

Schreiben an die Landräte des Bezirks, die Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörden in Fulda und Marburg und die Aussenstelle der Stapo Kassel in Hanau.

Es wird konstatiert, dass der Viehhandel fast ausschließlich von Juden betrieben werde und diese Schlachtvieh zu überhöhten Preisen aufkaufen sollen. Daher wird vermutet, dass es sich um einen planmäßigen Angriff der Juden handelt.

Es wird gebeten Ermittlungen anzustellen. Es findet sich der Vermerk, dass die Städte Amöneburg, Neustadt, Rauschenberg, Schweinsberg, Wetter sowie die Gendarmerie Ämter Niederklein, Ebsdorf, Caldern und Lohra Fehlanzeige erstattet haben. 

Seite
DIN A4/1
Bestand/Signatur
HStAM 180 Marburg 4824 Bl. 57 r
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Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Schreiben der Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Kassel betreffend vermuteter Angriff der Juden durch Aufkauf von Schlachtvieh zu überhöhten Preisen, 23. Oktober 1935.
Datum bis: Jahr
1935
Legacy-ID
6587
Datum bis: Monat
10
Datum bis: Tag
23
Datum von: Jahr
1935
Datum von: Monat
10
Datum von: Tag
23
Institution-Autor
Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Kassel
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
9
Ungefähres Datum
Nein