Von Lammers Anne , 24 Januar 2025

Der nicht zur Veröffentlichung gedachter Schnellbrief Heinrich Himmlers aus Berlin geht an die Regierungspräsidenten in Köslin, Schneidemühl, Frankfurt/O., Liegnitz, Breslau, Oppeln und Troppau. Darin geht es um die paß- und ausländerpolizeiliche Behandlung von "volksdeutschen" Flüchtlingen in Flüchtlingslagern in Rummelsburg, Gogolin und St. Annaberg sowie in Auffangsstellen in Schneidemühl und Rosenberg. Es heißt, dass die ausländerpolizeiliche Überprüfung der Flüchtlinge von der zuständigen Kreispolizeibehörde durchgeführt werden soll. Sobald dem Flüchtling eine Arbeitsstelle zugewiesen wird, muss ihm ein "Geleitschein" ausgestellt werden. Erst nach diesen Untersuchungen kann dem Flüchtling eine Aufenthaltserlaubnis ausgestellt werden. In dem Schreiben befinden sich Vordrucke der nötigen Formulare.

Aus Kassel geht das Schreiben an die Polizeipräsidenten und Landräte des Bezirks.

Seite
DIN A4/3
Bestand/Signatur
180 Wolfhagen 2258 Bl.96r - 97r
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Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Ein Schnellbrief des Reichsführers SS, Heinrich Himmler, die Paß- und ausländerpolizeiliche Behandlung "volksdeutscher" Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern an der deutsch-polnischen Grenze betreffend, 19. April 1939
Datum bis: Jahr
1939
Legacy-ID
6867
Datum bis: Monat
04
Datum bis: Tag
19
Datum von: Jahr
1939
Datum von: Monat
04
Datum von: Tag
19
Institution-Autor
Der Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern, Heinrich Himmler
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
14
Ungefähres Datum
Nein