Von Vogelgesang Johannes , 24 Januar 2025
Die geheime Staatspolizei Kassel schreibt an die Örtlichen Sicherheitsbehörden und Landrate, und führt verschiedne Punkte an, die diese zu bearbeiten / erfüllen haben. 1. Wiederaufbau zerstörter Synagogen, egal von welcher Seite, ist abgelehnt. 2. Personen, die diese zerstört oder geplündert haben sind festzunehmen, jedoch vorerst keinem Richter vorzuführen. 3. Bericht über die Anzahl der sich in Haft befindlichen jüdischen Personen, da diese zukünftig in ein KZ deporiert werden sollen. 4. Juden, die sich bereits im Auswanderungsprozess befinden und bereits Papiere erhalten haben, sind nicht mehr festzustellen oder festzunehmen. 5. Bericht über die Zerstörungen / Plünderungen wird angefordert, bzgl. jüdischer Schulen, Betsäle, Geschäfte, sowie Höhe der angerichteten Schäden.
Seite
Din A4, 1 Seite
Bestand/Signatur
HStAM 330 Kirchhain 3492, Bl. 11 r
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Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Brief der Gestapo, betreffend Wiederaufbau von zerstörten Synagogen, Plünderer vom 8 /9. November, Bericht über das Ausmaß der Progrome, 14. November 1938
Datum bis: Jahr
1938
Legacy-ID
6952
Datum bis: Monat
11
Datum bis: Tag
14
Datum von: Jahr
1938
Datum von: Monat
11
Datum von: Tag
14
Institution-Autor
Die Geheime Staatspolizei an: Landräte des Bezirks/ Oberbürgermeister / Stapo Kassel
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
7
Ungefähres Datum
Nein