Von Rack Katrin , 24 Januar 2025

Der Landrat des Landkreises Marburg meldet die zwangsweise Übersiedlung jüdischer Familien aus Schweinsberg und Mardorf nach Rauischholzhausen. Infolge der Ghettoisierung würden im Landkreis Marburg Juden nur noch in den Gemeinden Rauischholzhausen und Roth leben. Der Landrat begründet dieses Verfahren mit einer "besseren Kontrolle" und "vereinfachtem Schriftverkehr".

Des Weiteren werden in dem Schreiben die beiden aus Mardorf zwangsweise umgesiedelten Juden namentlich genannt. Die betroffenden Schweinsberger Juden werden in einem Schreiben des Schweinsberger Bürgermeisters an den Landrat des Landkreises Marburg vom 30. Juli 1942 genannt, das dem Schreiben an die Staatspolizeistelle Kassel als Abschrift vorangestellt ist (siehe vorangehendes Dokument).

Seite
DIN A4/2
Bestand/Signatur
HStAM 180 Marburg 4830 Bl. 1 r-v
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Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Schreiben des Landrats des Landkreises Marburg an die Staatspolizeistelle Kassel betreffend zwangsweise Umsiedlung jüdischer Familien aus Schweinsberg und Mardorf, 3. August 1942.
Datum bis: Jahr
1942
Legacy-ID
7278
Datum bis: Monat
08
Datum bis: Tag
03
Datum von: Jahr
1942
Datum von: Monat
08
Datum von: Tag
03
Institution-Autor
Landrat des Landkreises Marburg
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
1
Ungefähres Datum
Nein