Von Siekmann Christian , 24 Januar 2025

Der Bürgermeister Heubachs teilt auf die Beschwerde des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens hin mit, dass sich bei ihm die jüdische Einwohnerin Jettchen Kahn persönlich beklagt habe, dass ihr kein Holz verkauft und der Zutritt zur Holzversteigerung untersagt worden wäre.

Er habe ihre Beschwerde mit der Begründung abgewiesen, dass er nichts für sie tun könne, da das Forstamt das Hausrecht habe und es diesem überlassen sei, an wen es das Holz verkaufe.

Weiterhin weist der Bürgermeister darauf hin, dass der Förster nicht anders handeln konnte, da Heubach sehr antisemitisch eingestellt sei und es zu Ausschreitungen hätte kommen können.

Seite
2
Bestand/Signatur
HStAM 165, Nr. 3982 Bd. 15, Bl. 226(v) und 227
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Kurztitel
Mitteilung des Bürgermeisters von Heubach an den Landrat betreffend die Beschwerde, dass jüdischen Einwohnern bei einer Holzversteigerung in Heubach der Zutritt verwehrt und kein Holz verkauft wurde. Heubach, 2. April 1936
Datum bis: Jahr
1936
Legacy-ID
7746
Datum bis: Monat
04
Datum bis: Tag
02
Datum von: Jahr
1936
Datum von: Monat
04
Datum von: Tag
02
Institution-Autor
Bürgermeister von Heubach
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
13
Ungefähres Datum
Nein