Prof. Dr. Ernst Freudenberg nimmt Stellung zu einer anonymen Anzeige vom 27.5.1933. Ihm und seiner Frau wird vorgeworfen, "mit dem Ausland in Verbindung" zu stehen und diesem interne Informationen gegeben zu haben. Zwei Kriminalbeamte haben sein Haus durchsucht. Freudenberg gibt zu, mit "ausländischen Gelehrten" aus Amerika in Briefkontakt zu stehen, aber nichts unerlaubtes getan zu haben. Seine Frau arbeitete in Paris in einer deutschen Firma, die Verbindungen waren aber schon vor dem Krieg eingestellt worden. Freudenberg gibt an, gekränkt zu sein durch den Vorfall und offenbart seine Dienste am Vaterland. Überdies gibt er an, arisch zu sein und möchte vor weiteren Einschreitungen durch anonyme Anzeigen geschützt werden.
Seite
Din A4/2
Bestand/Signatur
HStAM 165 3962, Bd. 11, Bl. 90,91
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Prof. Dr. Ernst Freudenberg an den Regierungspräsidenten in Kassel betreffend eine anonyme Anzeige, Marburg, 06.Juni 1933
Datum bis: Jahr
1933
Legacy-ID
7986
Datum bis: Monat
06
Datum bis: Tag
06
Datum von: Jahr
1933
Datum von: Monat
06
Datum von: Tag
06
Institution-Autor
Prof. Dr. Ernst Freudenberg
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
1
Ungefähres Datum
Nein