Bericht der Staatspolizeistelle Kassel über den Einwurf von Fensterscheiben bei der jüdischen Familie Tannenbaum in Mansbach in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 1935.
Mitteilung, dass in jener Nacht in Mansbach mehrere Fensterscheiben eingeworfen wurden, es einen Verdächtigen gebe und das Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Hanau liege.
Als Reaktion auf das Schreiben des Freiheern von Köckritz, erfolgt der Einwand, dass die Familie Tannenbaum nur einen Sohn hatte, der im 1. Weltkrieg gefallen ist.