Von Siekmann Christian , 24 Januar 2025

Vorangehend die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Marburg betreffend den schweren Körperverletzungen gegen Berta Sara und Jakob Israel Isenberg in Buchenau am 05. September 1939 gegen 23.00. Seitens der Staatsanwaltschaft heißt es, dass dieser Übergriff eine Schande sei und nicht gutgeheißen werde.

Nachfolgend der Bericht des Gendarmeriemeisters Ebling an den Oberstaatsanwalt in Marburg. Der Verfasser schildert den gewaltsamen Übergriff zahlreicher Buchenauer Burschen und Männer gegen das jüdische Geschwisterpaar. Diese seien  aus ihrem Haus herausgeholt und dann wiederholt schwer geschlagen worden. Ein Fluchtversuch in die nahe gelegene Wirtschaft "Nassauer" endet erfolglos und sie müssen sich erneut auf die Straße begeben, wo sie immer noch verfolgt werden. Jakob Isenberg versteckt sich schließlich in seinem Haus. Derweil wurde Berta Isenberg auf offener Straße erneut schwer zusammen geschlagen, bis man sie für tot hielt. Ferner habe es nachfolgend einen Diebstahl im Hause Isenberg gegeben.

vgl. hierzu besonders: http://www.digam.net/dokument.php?ID=7950

Seite
2
Bestand/Signatur
HStAM 180 Biedenkopf, Nr. 5645, Bl. 1 und 1v
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Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Gendarmerie-Gruppenposten Eckelshausen an den Oberstaaatsanwalt in Marburg betreffend gewaltsame Übergriffe, sowie Diebstahl an den jüdischen Geschwistern Berta und Jakob Isenberg in Buchenau am 05. September 1939. Eckelshausen, 16. November 1939
Datum bis: Jahr
1939
Legacy-ID
7924
Datum bis: Monat
11
Datum bis: Tag
16
Datum von: Jahr
1939
Datum von: Monat
11
Datum von: Tag
16
Institution-Autor
Gendarmerie-Gruppenposten Eckelshausen
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
1
Ungefähres Datum
Nein