Das Schreiben von Rechtsanwalt Theodor Dellevie berichtet
- für die Gemeinde Corbach von antijüdischen Parolen auf den Bürgersteigen vor jüdischen Häusern und auf Tafeln, die auf Privatgrundstücken und vor dem Landratsamt aufgestellt sind.
- über die Vertreibung jüdischer Viehhändler vom Corbacher Viehmarkt am 03. Oktober 1934 von SS-Männern und die Behinderung arischer Kunden beim Einkauf in jüdischen Geschäften (Blatt 89 und 89 v)
- von Sachbeschädigungen an jüdischen Häusern in Gensungen-Felsberg (Blatt 93.1)
- sowie von Beschädigungen auf dem jüdischen Friedhof in Rhina (Blatt 94).