Zeugenaussage von Bürgermeister Heinrich Metzler betreffend Einschreiten gegen Gewalttätigkeiten und Plünderungen während der Kirchhainer "Judenaktion" 1938, 5. Juni 1948.
Am Abend des 8. November ist Heinrich Metzler als Bürgermeister nach eigener Aussage persönlich gegen Gewalttätigkeiten und Plünderungen eingeschritten und habe "alles getan, um den Juden in Kirchhain [...] Schutz zu gewähren."
Er berichtet von Kritik seitens eines SS-Führers daran, dass in Krichhain die Synagoge nicht zerstört worden sei.
Einen Anruf an die örtlichen Polizisten mit Befehl zu Dienst in Zivil will er nicht gegeben haben.