Von Neebe Dr. Reinhard , 24 Januar 2025

Für die Ausarbeitung eines nationalsozialistischen "Regierungsprogramms" zwischen dem Erdrutschsieg der NSDAP bei den Reichstagswahlen vom 14. Sept. 1930 bis zur  Kanzlerschaft Hitlers am 30. Januar 1933 kommt den "Nationalsozialistischen Monatsheften" (NSM) eine bislang weitgehend unbeachtete Schlüsselrolle zu. Die von Adolf Hitler herausgegebenen NSM fungierten als einzige wissenschaftliche Monatsschrift der NSDAP, in der Grundfragen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung aufgegriffen und zu einer Agenda zukünftigen nationalsozialistischen Regierungshandelns verdichtet wurden.  Wesentliche Eckpunkte der konkreten Maßnahmepolitik der Hitler-Regierung nach dem 30. Januar 1933 wurden in den NSM bereits programmatisch vorbereitet und ideologisch untermauert. Dazu gehörte mit an erster Stelle die sog. "Judenfrage",  die in verschiedenen Heften immer wieder aufgegriffen wurde - und zwar mit dem "Endziel" der vollständigen "Ausschließung" des Judentums aus der Volksgemeinschaft - so wie bereits im Parteiprogramm von 1920 postuliert.  Es war insofern auch kein Zufall, dass das Januarheft 1933, das letzte Heft vor der "Machtergreifung" Hitlers am 30. Jaunar 1933,  ausschließlich der "Judenfrage" gewidmet war.

Folgende NSM-Artikel zur Judenfrage 1930-1933 werden bei DigAM in den Folgedokumenten erstmals online zugänglich gemacht:

 

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Bestand/Signatur
NSM Jg. 1930-1933, Heft 1ff.
Im Menü
Ja
Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Die "Judenfrage" in den Nationalsozialistischen Monatsheften, hg. von Adolf Hitler, Jg. 1-4, 1930-1933
Datum bis: Jahr
1933
Legacy-ID
9061
Datum von: Jahr
1930
Einmaldatum
Nein
Institution-Autor
Adolf Hitler (Herausgeber)
Nur Jahresangabe
Ja
Reihenfolge
20
Ungefähres Datum
Nein