Von Haus Sebastian , 24 Januar 2025

Am 10. Januar erschien im Reichsherold ein kleiner Artikel über die Verkaufspraxis des jüdischen Kaufhauses Erlanger in Marburg. Die darin genannten Juden Gottschalk und Erlanger verklagten einige Wochen später Otto Böckel, den Herausgeber des Reichsherolds, wegen Darstellung falscher Tatsachen auf Beleidigung. Siehe dazu die Privatklage Gottschalks und Erlangers, die Anklageschrift sowie das Urteil des Amtsgerichts Marburg.

 

 

 

 

 

 


Arbeitsaufträge:

  1.  Vergegenwärtigen Sie sich genau die Vorgänge, die in diesem Artikel geschildert werden. Achten Sie dabei vor allem auf die zeitliche Reihenfolge der dargestellten Handlungen. 
  2. Welcher Eindruck muss auf diese Weise von dem jüdischen Kaufmann Gottschalk entstehen?
  3. Warum interessiert sich der antisemitische Reichsherold für einen solchen, auf den ersten Blick nebensächlichen Verkaufsvorgang? Was will der Reichsherold mit der vermeintlich objektiven Darstellung der Verkaufspraktiken jüdischer Kaufleute erreichen?
 
Sebastian Haus
Bestand/Signatur
Der Reichsherold, 10. Januar 1890.
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Bilder und Text jeweils auf eigener Seite
Nein
Kurztitel
Artikel aus dem Reichsherold, dessen Inhalt die darin genannten Personen zu einer Anklage Böckels wegen Beleidigung vor dem Amtsgericht Marburg bewegte, 10. Januar 1890.
Datum bis: Jahr
1890
Legacy-ID
9204
Datum bis: Monat
01
Datum bis: Tag
10
Datum von: Jahr
1890
Datum von: Monat
01
Datum von: Tag
10
Nur Jahresangabe
Nein
Reihenfolge
10
Ungefähres Datum
Nein