Die Befürchtung Hermann Bauers, dass sein Blatt "runiniert" werden sollte, wurde Ende des Monats Gewissheit: "So füge ich mich dem geistigen und wirtschaftlichen Druck und stelle das Erscheinen [...] ein." Ein letztes Mal äußert Bauer seine Sorgen über die aktuellen politischen und geistigen Entwicklungen :"[...] uns tragen Feste und Feiern nicht über diese innere Not hinweg.", bevor auch die letzte kritische Pressestimme in Marburg verstummt.
Quelle abgedruckt in: Erhart Dettmering: Was alle lesen konnten. Das Jahr 1933 im Spiegel der Marburger Lokalpresse. Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur 72. Marburg 2001.