Der Artikel schildert die angeblich "spontan" ergriffenen Maßnahmen gegen die "deutschfeindliche Propaganda" im Ausland, die einen Boykott deutscher Waren nach sich gezogen habe: So versahen SS-Leute jüdische Geschäfte sowie Kanzleien jüdischer Rechtsanwälte anhand von Plakaten mit dem Hinweis an die Marburger, diese Geschäfte als "Deutsche" nicht mehr zu betreten.
Abdruck in: Was alle lesen konnten. Das Jahr 1933 im Spiegel der Marburger Lokalpresse. Hg. v. Erhart Dettmering. In: Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur 72. Marburg 2001.