Confessio Augustana Variata 1540
Philipp Melanchthon, der maßgebliche Verfasser der Confessio Augustana von 1530, hat mit Luthers Abendmahlslehre der Realpräsenz von Leib und Blut Christi nie in Gänze übereingestimmt. Schon in der Wittenberger Konkordie von 1536 wurde ein erster Kompromiss in der Abendmahlsauffassung mit den Reformierten in Oberdeutschland und Straßburg gesucht. In Vorbereitung der Regensburger Religionsgespräche und des Regensburger Buches von 1541 modifizierte Melanchthon schließlich den strittigen Art. 10 der Augsburger Konfession so, dass auch Calvin und die Schweizer Reformierten sich dieser Fassung anschließen konnten. (Confessio Augustan Variata).